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Für die große Masse der Kapitalgesellschaften, bei denen der Bilanzstichtag der 31.12.2025 ist, muss daher die Offenlegung bis zum 30.9.2026 erfolgen.\u003C\u002Fp> \u003Cp class=\"bodysubtitle\">\u003Cstrong>Zusätzliche Angabepflichten seit dem Nachhaltigkeitsberichtsgesetz (NaBeG)\u003C\u002Fstrong>\u003C\u002Fp> \u003Cp>Zu beachten ist, dass für Einreichungen nach dem 30.6.2026 im Vergleich zur alten Rechtslage vor dem NaBeG zusätzliche Angaben gemacht werden müssen. So ist u.a. zusätzlich zur Größenklasse anzugeben:\u003C\u002Fp> \u003Cul>\u003Cli class=\"bodytext\">ob es sich um ein Unternehmen im öffentlichen Interesse handelt (z.B. kapitalmarktorientiert, Kreditinstitut, Versicherungsunternehmen);\u003C\u002Fli> \u003Cli class=\"bodytext\">ob eine Pflicht zur Nachhaltigkeitsberichterstattung bestanden hat;\u003C\u002Fli> \u003Cli class=\"bodytext\">ob eine Pflicht zur Aufstellung eines Corporate Governance-Berichts bestanden hat\u003C\u002Fli> \u003Cli class=\"bodytext\">oder ein Bericht über Zahlungen an staatliche Stellen aufzustellen war.\u003C\u002Fli>\u003C\u002Ful> \u003Cp class=\"bodysubtitle\">\u003Cstrong>Angaben zur Konzernrechnungslegungspflicht\u003C\u002Fstrong>\u003C\u002Fp> \u003Cp>Während diese (neuen) Verpflichtungen in der Regel nur vergleichsweise wenige Unternehmen betreffen, ist für die Praxis auch die neue Angabepflicht zur Konzernrechnungslegungspflicht von Bedeutung. Mutterunternehmen haben demnach anzugeben, ob das Unternehmen der Konzernberichterstattungspflicht unterliegt und wenn nein, welcher Befreiungstatbestand vorliegt. Diese Angaben sind öffentlich dann nicht im Firmenbuch einsehbar. Sie dienen lediglich dem Firmenbuchgericht zur Prüfung der Vollständigkeit der zur Offenlegung eingereichten Unterlagen.\u003C\u002Fp> \u003Cp class=\"bodysubtitle\">\u003Cstrong>Neuerungen bei den Einreichwegen ab 1.1.2026\u003C\u002Fstrong>\u003C\u002Fp> \u003Cp>Mit 1.1.2026 ist es auch bei der „technischen Einreichung“ zu Neuerungen gekommen. Insbesondere wurde FinanzOnline als Übermittlungsweg abgeschafft. Die Einreichung kann seither über folgende Wege erfolgen:\u003C\u002Fp> \u003Cul>\u003Cli class=\"bodytext\">Webformular zur direkten manuellen Eingabe auf \u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fjustizonline.gv.at\u002Fjop\u002Fweb\u002Fhome\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">justizonline.gv.at\u003C\u002Fa> für Kleinstkapitalgesellschaften und kleine Kapitalgesellschaften;\u003C\u002Fli> \u003Cli class=\"bodytext\">Übermittlung der XML-Datei mit Hilfe einer Übermittlungsstelle im elektronischen Rechtsverkehr (ERV);\u003C\u002Fli> \u003Cli class=\"bodytext\">Übermittlung der XML-Datei mittels eines eigenen Online-Formulars (wo notwendige Metadaten erfasst werden müssen) auf \u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fjustizonline.gv.at\u002Fjop\u002Fweb\u002Fhome\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">justizonline.gv.at\u003C\u002Fa> - z.B. bei Verwendung einer eigenen Bilanzierungssoftware ohne direkte Übermittlungsstellenanbindung.\u003C\u002Fli>\u003C\u002Ful> \u003Cp class=\"bodysubtitle\">\u003Cstrong>Ausnahmen, Berechtigte und Gebühren\u003C\u002Fstrong>\u003C\u002Fp> \u003Cp>Von der verpflichtenden elektronischen Einreichung sind Kapitalgesellschaften und verdeckte Kapitalgesellschaften (insbesondere GmbH &amp; Co KG) betroffen, bei denen die Erlöse in den letzten zwölf Monaten vor dem Bilanzstichtag 70.000&nbsp;€ überschritten haben. Bei entsprechenden Umsätzen unter 70.000&nbsp;€ ist auch eine Einreichung in Papierform möglich. Keine Offenlegungspflicht besteht für Einzelunternehmer und „normale“ Personengesellschaften. Die Einreichung des Jahresabschlusses dürfen nicht nur Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, sondern auch u.a. Bilanzbuchhalter, Selbständige Buchhalter, Rechtsanwälte, Notare sowie vertretungsbefugte Organwalter des Unternehmens vornehmen. Mit der elektronischen Einreichung sind Gebühren verbunden.\u003C\u002Fp> \u003Cp class=\"bodysubtitle\">\u003Cstrong>Automationsunterstützte Zwangsstrafen bei Verzug\u003C\u002Fstrong>\u003C\u002Fp> \u003Cp>Bei nicht ordnungsgemäßer und somit auch bei verspäteter Einreichung drohen automationsunterstützt verhängte Zwangsstrafen. Die verspätete Einreichung (ob bewusst oder irrtümlich) ist in der Praxis übrigens gar nicht so selten. Schätzungen gehen davon aus, dass etwa jedes achte Unternehmen in der Vergangenheit die Offenlegungsfristen nicht eingehalten hat. Die Strafen bei verspäteter Einreichung betreffen die Gesellschaft und den Geschäftsführer\u002FVorstand selbst. Beginnend bei 700&nbsp;€ für jeden Geschäftsführer\u002FVorstand kommt es bei kleinen Kapitalgesellschaften alle zwei Monate wieder zu einer Strafe von 700&nbsp;€, wenn der Jahresabschluss weiterhin nicht eingereicht wird. Organe von mittelgroßen Kapitalgesellschaften müssen 2.100&nbsp;€ zahlen und Organe von großen Kapitalgesellschaften sogar 4.200&nbsp;€.\u003C\u002Fp> \u003Cp class=\"bodysubtitle\">\u003Cstrong>Neue Straftatbestände und erhöhte Strafrahmen\u003C\u002Fstrong>\u003C\u002Fp> \u003Cp>Mit dem NaBeG neu eingeführt wurden insbesondere Straftatbestände im Zusammenhang mit\u003C\u002Fp> \u003Cul>\u003Cli class=\"bodytext\">der nicht ordnungsgemäßen Erstellung der Nachhaltigkeitsberichterstattung,\u003C\u002Fli> \u003Cli class=\"bodytext\">unzureichenden Angaben zum Ausschluss von Tochterunternehmen im Konzernanhang,\u003C\u002Fli> \u003Cli class=\"bodytext\">mangelhaften Beteiligungsangaben im Konzernabschluss sowie\u003C\u002Fli> \u003Cli class=\"bodytext\">fehlerhaften oder unterlassenen Angaben zur eigenständigen Größenklasseneinstufung im Jahres- oder Konzernabschluss.\u003C\u002Fli>\u003C\u002Ful> \u003Cp>Die vorgesehenen Strafrahmen betragen bei kleinen Kapitalgesellschaften bis zu 3.600&nbsp;€, bei mittelgroßen und großen Kapitalgesellschaften bis zu 7.000&nbsp;€. Im Wiederholungsfall kann sich das Höchstausmaß der Geldstrafe auf bis zu 20.000&nbsp;€ bei kleinen und mittelgroßen sowie auf bis zu 50.000&nbsp;€ bei großen Kapitalgesellschaften erhöhen. Die neuen Strafbestimmungen sind erstmals auf Berichtsunterlagen anzuwenden, die sich auf Abschlussstichtage nach dem 31. März 2026 beziehen.\u003C\u002Fp> \n     \t\u003C\u002Fdiv>\n     \u003C\u002Fdiv>\n\u003C\u002Fdiv>\n\t\u003Cdiv class=\"kicss-u-1\">\n    \t\u003Cnav class=\"ki-related\" aria-label=\"Verwandte Themen\">\u003Cp class=\"ki-related-title\">Verwandte Themen\u003C\u002Fp>\u003Cul>\u003Cli>\u003Ca class=\"ki-tag\" href=\"\u002Fsteuertipps\u002Fklienten-info\u002F?kicat=16&amp;navcat=16&amp;related=Jahresabschluss\">Jahresabschluss\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fli>\u003Cli>\u003Ca class=\"ki-tag\" href=\"\u002Fsteuertipps\u002Fklienten-info\u002F?kicat=16&amp;navcat=16&amp;related=Einreichungsfrist\">Einreichungsfrist\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fli>\u003Cli>\u003Ca class=\"ki-tag\" href=\"\u002Fsteuertipps\u002Fklienten-info\u002F?kicat=16&amp;navcat=16&amp;related=Offenlegung\">Offenlegung\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fli>\u003Cli>\u003Ca class=\"ki-tag\" href=\"\u002Fsteuertipps\u002Fklienten-info\u002F?kicat=16&amp;navcat=16&amp;related=Zwangsstrafe\">Zwangsstrafe\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fli>\u003Cli>\u003Ca class=\"ki-tag\" href=\"\u002Fsteuertipps\u002Fklienten-info\u002F?kicat=16&amp;navcat=16&amp;related=Firmenbuch\">Firmenbuch\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fli>\u003C\u002Ful>\u003C\u002Fnav>\n\t\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cdiv class=\"kicss-u-1\">\n\t\u003Cdiv class=\"ki-copyright-text\">\n\t  Die veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt und ohne Gewähr.\n\t  \u003Cbr>\n\t  © Dr. Schmalzl | Die Steuerberatungsgruppe | Klienten-Info\t\n\t\u003C\u002Fdiv>\n\u003C\u002Fdiv>\n\u003C\u002Fdiv>","Elektronische Offenlegung des Jahresabschlusses per 30.9.2026",true,"Etwa 200.000 betroffene Unternehmen müssen in Österreich ihren Jahresabschluss bis spätestens neun Monate nach dem Bilanzstichtag offenlegen. 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